Auf der gesamten Welt leiden zwölf Prozent der Bevölkerung an einer Erkrankung der Nieren. Eine chronische Niereninsuffizienz zeigt sich mit einhergehender Müdigkeit, Juckreiz, Ödemen und Knochenschmerzen. Oft ist ein zu hoher Blutdruck dafür verantwortlich. Das Gewebe verkalkt, Gefäße werden instabil, bis die Nierentätigkeit versagt.

In einer Studie, die zwölf Jahre dauerte, kam heraus, dass Personen aus einem sozial schwachen Umfeld nicht bewusst sind, wie gefährlich eine Nierenerkrankung ist.

Wie gut funktionieren die Nieren

Nieren entgiften das Blut und stellen das Gleichgewicht des Wassers her. Wenn Ihre Nieren nicht mehr funktionieren, dann müssen Sie zur Dialyse oder Sie erhalten eine Spenderniere. Ein Frühwarnsystem für Nieren ist gefordert.

Forscher sind der Meinung, dass ein hoher Blutwert des suPAR ein hohes Risiko bedeutet, ein chronisches Nierenleiden zu entwickeln. Der suPAR Wert ist bei akuten Infektionen sowie einigen Krebserkrankungen hoch. Das Team untersuchte überwiegend ältere Menschen. Dass so viel Teilnehmer nierenkrank wurden, hängt von dem Alter ab und deren Herzkreislaufproblemen. Das Ergebnis des Zusammenhangs von suPAR und der Nierenfunktion bestätigte sich durch eine weitere Studie. Dabei kam sogar heraus, dass suPAR auch mit der Entwicklung der diabetischen Nephropathie zusammenhängt. Zuckerkranke sind gefährdet, an den Nieren zu erkranken.

Ein Frühwarnsystem

Ein Test, der Risikopatienten erkennt, kann die Personen vorwarnen, damit sie Abnehmen und sich gesund ernähren. Denn durch Präventionen wird das Risiko, dass sich eine chronische Nierenkrankheit bildet, um die Hälfte gesenkt. In diese Tests Weden auch Nierenspender mit einbezogen, denn dann würde nicht jedes Organ verwendet werden.
Der Test beweist den Zusammenhang von suPAR und abnehmender Nierenfunktion. Das nächste Ziel ist suPAR aus dem Blut zu entfernen.

Urin und seine Veränderung

Urin sieht aus wie Wasser, nur ist er leicht gelblich. Abweichungen sind oft Hinweise auf Erkrankungen von Leber oder Nieren. Zum Beispiel ist Blut im Urin nicht immer als rote Verfärbung erkennbar. Jedoch sollten Sie zum Arzt gehen, wenn der Urin bräunlich verfärbt ist. Blut im Urin deutet auf eine Entzündung hin. Haben Sie Schmerzen beim Wasserlassen, kann der Grund eine Blasenentzündung sein. Nierensteine, Prostatakrebs und Blasenkrebs sind durch Blut im Urin erkennbar. Brauner Urin kann durch Blasenentzündung, Nierenerkrankung, Störung der Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse sein. Auch gelber Urin ist bei kranken Nieren möglich. Falls der Urin schäumt, enthält er viel Eiweiß, da durch einen Tumor in der Niere und Diabetes eine Niere nicht vollständig arbeitet. Auch nach anstrengenden Sporteinheiten tritt der Schaum nur nach dem Sport auf. Sprudelnder Urin entsteht durch Luftblasen, die auf eine Verbindung zwischen Harnblase und Darm zurückzuführen sind. Trüber Urin ist ein Anzeichen eine Infektion der Harnwege oder Geschlechtskrankheiten. Ein ungewohnter Geruch des Urins kann beispielsweise nach dem Verzehr von Spargel entstehen. Das ist aber normal, weil der Spargel Asparaginsäure enthält. Falls Sie jedoch keinen Spargel gegessen haben, dann ist ein schlecht riechender Urin ein wichtiges Merkmal für eine bakterielle Infektion. Zudem kann ein süßlicher Geruch auf Diabetes zurückgehen.

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