Noch ist nicht genau aufgeklärt, was die Migräne auslöst. Forscher sind einer Vermutung auf der Spur. Als die Vorfahren aus Afrika in viel kältere Regionen zogen, profitierten sie von einem Gen, durch das sie sich an das Wetter gewöhnten. Jedoch entwickelte sich zugleich die Migräne.
Jeden Tag sind in Deutschland eine Million Menschen von Migräne betroffen. Die Personen leiden unter Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Übelkeit bis hin zu starken Kopfschmerzen. So geht es zehn Prozent der Männer und fünfundzwanzig Prozent der Frauen.

Wissenschaftler untersuchen das Gen TRPM8. Es übt eine wichtige Funktion bezüglich des Verhaltens in der Kälte aus. Eine Variation nahm in den letzten 25.000 Jahren bei im Norden lebenden Personen zu. Davon hatten fünf Prozent nigerianische Vorfahren und 87 Prozent stammten aus Finnland. Es gibt immer mehr Personen mit dieser Genkombination, die in kälteren Gebieten leben. Zudem besteht zwischen diesem Gen und Migräne eine Verbindung.
Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Gewöhnung an Kälte durch Bevölkerungsgruppen von früher auch heute noch auf die Menschen auswirkt. Auch wie oft Migräne derzeit in den jeweiligen Regionen vorkommt. Die Untersuchung belegt, wie Veranlagungen der Menschen beeinflusst werden.

Welche Mittel helfen bei Migräne

Migräne ist eine unheilbare neurologische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Jedoch haben sich die unterschiedlichsten Anwendungen bewährt, die Ihnen bei einem Anfall helfen können.

Nahrungsmittel als Auslöser

Rotwein kann der Grund sein, warum die Nervenzellen überreagieren. Auch Stress wirkt sich auf das Nervensystem aus. Dadurch werden Herz und Kreislauf angeregt. Nur Entspannung kann den Anfall verhindern.

Umweltbelastung als Auslöser

Verschiedene Umweltfaktoren lösen Migräne aus. Das kann der Fall sein, wenn Sie sich in Höhen befinden, in der Kälte aufhalten oder von Rauchern eingenebelt werden. Ausgerechnet, wenn Sie sich nach einer anstrengenden Arbeit ausruhen, kann ein Migräneanfall einsetzen.

Die Schmerzen machen sich bemerkbar

Personen, die einen Migräneanfall erleiden, spüren oft schon im Vorfeld erste Anzeichen. Dann nehmen die Betroffenen ein Medikament ein. Leider kann es dann schon zu spät sein und die Migräne setzt trotzdem ein. Zudem dauern die Auswirkungen manchmal sogar mehrere Tage an, trotz der Einnahme von Medizin. Die Migräne beginnt einseitig. Doch dabei bleibt es nicht. Richtig schlimm wird der Schmerz, wenn er sich auf beide Seiten verteilt. Dann ist das Hämmern unerträglich. Mediziner sprechen von einer Migräne mit Aura oder ohne. Diese Form dauert nahezu eine halbe Stunde an. Unter der Form der Migräne sind verschiedene Störungen bekannt. Dazu zählen Blitze und Flimmern. Es gibt Personen, die kennen diese Form der Migräne überhaupt nicht und andere haben sie ständig. Fast alle Migränekranken leiden während einer akuten Phase unter Übelkeit. Häufig vertragen die Betroffenen bestimmte Gerüche nicht. Um den Anfällen vorzubeugen, raten Ärzte dazu, sich ein regalmäßiges Schlafverhalten anzugewöhnen und Sport zu treiben. Einige Patienten kommen besser mit der Migräne zurecht, wenn sie die Medikamente vorbeugend einnehmen und nicht erst warten, bis sich die Migräne ankündigt.

Migräne und schwerbehinderten Ausweis

In Deutschland haben Sie das Recht auf einen Schwerbehindertenausweis. 7,6 Millionen Menschen haben ihn zurzeit. Beispielsweise um Migräne als Behinderung einzustufen. Eine Behinderung besteht, wenn Sie eine oder mehrere Beeinträchtigungen haben, die länger als ein halbes Jahr dauern. Zudem beeinträchtigt Ihre Krankheit das gesellschaftliche Leben. Die Versorgungsmedizin-Verordnung oder GdS-Tabelle bestimmt den Grad der Behinderung (GdB) und den Grad der Schädigungsfolgen (GdS). Die Einteilung liegt zwischen zwanzig und einhundert. Bei 50 und höher besteht eine Schwerbehinderung. Auch psychische Krankheiten, Krebs oder Akne sind Gründe, weshalb Sie einen Schwerbehindertenausweis beantragen können. Leiden Sie unter mehreren Krankheiten die Sie beeinträchtigen, dann erhöht sich der Grad der Behinderung.

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